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Es gibt verschiedene Ladeverfahren, die bei Blei-Ladegeräten verwendet werden können

UI-KennlinieLadung nach UI-Kennlinie:

Sowohl Spannung als auch Strom sind geregelt. Damit ist dieses „automatische“ Ladeverfahren bestens zur Ladung von Blei-Akkus geeignet. Bis zum Erreichen der voreingestellten Ladeschlussspannung wird der Strom begrenzt. Danach nimmt der Ladestrom kontinuierlich ab, bis nur noch ein Erhaltungsladestrom in den Akku fließt. Das Ladegerät kann dauerhaft angeschlossen bleiben und hält den Akku dabei voll. Man spricht dabei auch von Parallel-Bereitschaftsbetrieb.

IU0U-Kennlinie / Blei LadegeräteLadung nach IU0U-Kennlinie:

Wenn man nicht nur auf sicheres Laden, sondern auch auf kurze Ladezeit großen Wert legt, ist dieses Ladeverfahren genau das richtige. Es gibt eine Stromregelung und eine 2-stufige Spannungsregelung. Zunächst wird der Akku bis zu einem höheren Spannungswert geladen (z.B. 14,5V bei einem 12V Akku) und dann bei
Erreichen dieses Wertes wird die Ladeschlussspannung auf einen niedrigeren, unbedenklichen Wert zurückgefahren (z.B. 13,8V bei einem 12V Akku). Ab diesem Zeitpunkt spricht man von der Nachladephase. Somit erhält man deutlich kürzere Ladezeiten, ohne den Akku zu überladen. Das Ladegerät kann dauerhaft angeschlossen bleiben, um den Akku stets voll zu halten. Um einem leeren Blei-Akku ein besonders schonendes Laden zu ermöglichen, kann man dem „normalen Ladevorgang“ eine Formationsladung, mit geringem Ladestrom, voran stellen.

Auch hier ist ein Parallel-Bereitschaftsbetrieb möglich.